Schutzkonzept

Gewalt innerhalb der Gemeinschaft einer Kirchengemeinde, die meist von gegenseitiger Achtung und Respekt getragen wird, ist ein sehr sensibles Thema. Und obwohl wir
gelernt haben, dass sie auch und gerade im kirchlichen Umfeld auftritt, sind wir entsetzt, wenn wir die beteiligten Personen persönlich kennen.

Mit unserem Schutzkonzept wollen wir Menschen vor Belästigungen und Gewalt schützen. Um es potentiellen Täter*innen zu erschweren, werden Mitarbeitende sensibilisiert. Mit der Unterschrift unter den anschließenden Verhaltenskodex verpflichten wir uns zu einem wertschätzenden und respektvollen Miteinander. Bei Beschwerden, Verdachtsfällen und im Umgang mit zu Unrecht beschuldigten Personen greifen genau definierte Regeln. Weder Übergriffe noch physische, psychische oder sexualisierte Gewalt werden toleriert. 

Hinweisen auf Grenzüberschreitungen oder sexualisierte Gewalt gehen die angegebenen Ansprechpersonen des Dekanats Aschaffenburg nach. Mit Mitarbeitenden und in Gruppen wird thematisiert, woran erste Anzeichen dazu erkennbar sind. Inzwischen ist unser Schutzkonzept weitgehend fertiggestellt. Wir haben transparente und eindeutige Regeln und Vorgaben gefunden, deren Einhaltung eingefordert werden kann, wissen aber auch um die Möglichkeit unbeabsichtigter Verletzungen und Fehler.