Eine Hochzeit erfordert eine Menge Planung. Die „Checkliste zur Trauung“ hilft dabei, nichts zu vergessen.
Die richtige Vorbereitung ist wichtig, damit alle den Tag genießen können. Wann sollte ich mich um einen Termin für meine Trauung kümmern? Welche Unterlagen brauche ich dazu? Welche Fragen tauchen in einem Traugespräch auf? Wen laden wir ein? Was wünschen wir uns? Das alles muss dikutiert werden und manchmal auch erstritten. Aber was während der Vorbereitung bereits besprochen und entschieden wurde, wird am Hochzeitstag kein Problem mehr sein, und alle können sich entspannen.
Wir helfen bei der Vorbereitung und Planung und haben die wichtigsten Punkte in einer Checkliste für Sie zusammengestellt. Sie können sich die Checkliste hier downloaden und ausdrucken.
Sie möchten in der Paulusgemeinde getraut werden?
Als Brautpaar melden sich bitte bei uns im Pfarramt St. Paulus an. Mit der Pfarrerin bzw. dem Pfarrer kommt es dann zum Vorbereitungsgespräch. Für dieses Gespräch gibt es kaum feste Regeln. Meist geht es aber um die Gestaltung des Gottesdienstes und um das Paar selbst: die Liebe, wie sich beide kennen gelernt haben, was ihnen an einander wichtig ist und was sie von ihrer Beziehung erwarten. Vielleicht haben Sie auch schon einen Bibelspruch für die Trauung, der Ihnen beiden viel bedeutet? Falls nicht, dann schauen Sie doch mal hier: https://www.trauspruch.de
Der Hochzeitsgottesdienst
Kirche und Location sind reserviert, die Einladungen geschrieben: Jetzt wird es ernst, Ihre Hochzeit rückt näher. Aber was geschieht eigentlich im Gottesdienst?
Das Wichtigste: Sie beide geben sich in diesem Gottesdienst das Versprechen, miteinander durch gute und schlechte Zeiten, durch dick und dünn zu gehen. Zu diesem „Ja“ zueinander sagt Gott sein „Ja". Das geschieht mit dem Hochzeitssegen. Alles andere in diesem Gottesdienst bereitet diesen Moment vor oder umrahmt ihn:
Der Einzug unterstreicht, dass das ein ganz besonderer Moment in ihrer beider Leben ist.
Die Lieder und Gebete sprechen von der Freude über ihre Liebe und erbitten Gottes Schutz. Selbstgewählte Musikstücke erinnern Sie an Ihren gemeinsamen Weg.
Verschiedene Lesungen aus der Bibel sprechen davon, dass die Liebe von Gott ist, und machen Mut dazu, sich treu zu bleiben.
In manchen Gottesdiensten wird zusätzlich zur biblischen Lesung auch ein Text aus der Literatur vorgetragen.
In der Predigt geht es um Sie, Ihre Beziehung, ihre gemeinsame Geschichte und um Gottes Zuspruch für Sie und alle Liebenden. Hier wird auch der Trauspruch, den Sie im Traugespräch mit der Pfarrerin/dem Pfarrer besprochen haben, zur Geltung kommen.
Eine eher neuere Tradition in der evangelischen Kirche ist das Anzünden einer Hochzeitskerze im Gottesdienst.
In den Fürbitten wendet sich der Blick von dem Brautpaar auf andere: Hier kann für die Eltern, für Liebende oder für Menschen und Situationen, die der Hochzeitsgesellschaft besonders am Herzen liegen, gebetet werden. Mit dem Segen für alle Anwesenden und dem Auszug geht die kirchliche Hochzeit in die Feier über.
Ein klassischer Ablauf könnte so aussehen – wird aber gelegentlich verändert oder angereichert:
- Einzug mit Musik
- Begrüßung – Lied
- Gebet – Lesung – Predigt
- Lied/Musik
- Schriftworte zur Ehe
- Hochzeitsversprechen – Ringwechsel
- Segen für das Paar - Lied/Musik
- Fürbitten – Vaterunser – Segen
- Auszug mit Musik
Beteiligung erwünscht
Für den Gottesdienst gilt: Je mehr sich die Festgemeinde am Gottesdienst beteiligt, desto persönlicher und schöner wird er. Gerade die Trauzeugen, die in der Evangelischen Kirche keine kirchenrechtliche Funktion haben, können hier aktiv werden.
Das Brautpaar kann Lieder, Bibeltexte, Trauspruch und Gebete auswählen. In Fürbitten und Musikstücke können sich Freunde und Verwandte im Gottesdienst einbringen. Bitte besprechen Sie in jedem Fall so früh wie möglich Ihre Vorstellung mit Ihrer Pfarrerin, Ihrem Pfarrer.


